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Miele – IMMER BESSER

Werk Lehrte schafft Symbiose aus Wertstrom und MTM

Thomas Heinze, Leiter Industrial Engineering, Miele Professional, Lehrte
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Veröffentlicht am
05.05.2009
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Industrial Engineering, Zeitwirtschaft und Wertstrom werden bei Miele eingesetzt, um höchste Qualitätsansprüche zu erfüllen. Ergonomisch wertvolle Arbeitsgestaltung hat Priorität.
„IMMER BESSER“ – bei Miele reichen zwei Worte um eine Unternehmensphilosophie umfassend zu beschreiben, die alle Bereiche des Unternehmens umfasst. Die hohe Wertschätzung der Produkte bei Hausfrauen und -männern sowie bei Profis im Bereich der Reinigung und Pflege verdankt es den nahezu sprichwörtlichen Miele-Attributen von Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Bereits im Jahre 1899 gründeten Carl Miele und Reinhard Zinkann die Zentrifugenfabrik Miele und Cie. in Gütersloh. Seitdem wurden Qualitätsprodukte im Bereich der Landwirtschaft, Fahrräder, Motorräder und sogar Autos produziert. Heute ist Miele Vollsortimenter im Bereich Haushaltsgeräte und Anbieter von Wäschereitechnik sowie Reinigungs- und Desinfektionsautomaten.

Im Werk Lehrte, östlich von Hannover gelegen, sind ca. 450 Mitarbeiter beschäftigt. Auf einer Fläche von 44.000 m² werden Wasch-Schleuderautomaten, Trockenautomaten und Muldenmangeln für die gewerbliche Anwendung sowie Haushaltsbügelmaschinen entwickelt und hergestellt. In 2006 wurde im Werk Lehrte die Umgestaltung der Fertigung nach Prinzipien des Toyota-Produktionssystems (TPS) und MTM gestartet. Dafür wurde ein Industrial Engineering geschaffen, das neben einer Zeitwirtschaft eine Gruppe „Wertstromdesign“ umfasst. Eine hohe Konsequenz in der Umsetzung wird dabei durch die direkte Unterstellung zur Werkleitung sichergestellt.

Ausbildung zum
MTM-Praktiker für alle
Zeitwirtschaftler

Als Auftakt für die neue Zeitwirtschaft nach MTM – bisher wurde mit REFA und Schätzzeiten gearbeitet – haben alle Zeitwirtschaftler eine MTM-Praktiker-Ausbildung erhalten. In den darauf folgenden Wochen wurde unter Anleitung von Heinz Heindl von der Deutschen MTM-Gesellschaft eine IST-Analyse einer Trockner-Montagelinie angefertigt. Dies diente:

  • der Einübung des Analysierens mit MTM
  • dem Aufbau einer eigenen Datenstruktur für das Werk Lehrte
  • der Erprobung von TiCon® (Version 3)
  • der Durchführung einer Potenzialanalyse für die Trocknerlinie und
  • der Umsetzung von Quick-Wins an der Linie.
 
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