Martin J. Eppler, Jeanne Mengis
Management Atlas - Management-Methoden für den Arbeitsalltag
Carl Hanser Verlag München 2011, 240 Seiten, 29,90 €, ISBN 978-3-446-42701-3
Veröffentlicht am
01.11.2011
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Ein bemerkenswertes Buch zu einem wichtigen Thema, vorgelegt von ausgewiesenen Experten der Universität St. Gallen, die neben ihrer Hochschultätigkeit auch für große Organisationen und Konzerne tätig sind.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. In einer Zeit zunehmender Komplexität wird es immer wichtiger, effizient zu kommunizieren, um Absichten und Zusammenhänge in Gesprächen, Vorträgen und Präsentationen schnell zu erkennen und zu verstehen. Was den Transfer von Managementwissen betrifft, so haben sich in den letzten Jahren zwei effiziente Möglichkeiten dafür herausgebildet. Zum einen die bildliche Darstellung von Erkenntnissen – Visualisierung – und zum anderen die Vermittlung von Ideen durch Gleichnisse – Metaphern.Im Managementatlas wird versucht, diese beiden Ansätze zu kombinieren. Im Vorwort ist zu lesen, dass dieses Buch vor allem für folgende Nutzergruppen und Nutzungsarten geeignet sein soll:
- Das Buch ist erstens für Menschen in Organisationen (insbesondere Führungskräfte) gedacht, so dass diese die Kernideen bewährter Managementkonzepte rasch nachlesen, verstehen, behalten und anwenden können.
- Es hilft zweitens Gruppen oder Arbeitsteams, anhand der Darstellungen über die Relevanz und die Verwendung von wichtigen Managementmethoden diskutieren zu können.
- Drittens können die grafischen Metaphern selbst als Kommunikationsgefäße in eigenen Berichten, Kursen, Gesprächen oder Präsentationen verwendet werden.
- Viertens steigert das Buch durch die Auseinandersetzung mit visuellen Metaphern die eigene Visualisierungskompetenz für die tägliche Arbeit.
Aus MTM-Sicht spielt das Thema der Visualisierung in Zukunft eine größere Rolle. Es gilt nicht nur Zeitverbräuche und Auslastungen darzustellen, sondern beispielsweise auch die Zusammenhänge zwischen Ergonomie und wirtschaftlicher Gestaltung der Arbeitsabläufe oder die verbesserten Chancen zur ganzheitlichen Arbeitsgestaltung, die sich durch die Nutzung der Prozesssprache MTM eröffnen.