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100 Jahre Zukunft

Brose setzt auf Dynamik mit System

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Veröffentlicht am
30.11.2010
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Unternehmen & Projekte (66) > Produktivitätssteigerung (8) > Brose setzt auf Dynamik mit System
MTMaktuell sprach mit Thomas Spangler, Geschäftsführer Produktion, verantwortlich für die weltweiten Fertigungsstätten, über die Erfolgsfaktoren des Brose Productivity Systems.
Wer das Fenster seines Autos öffnen, die Tür schließen oder den Sitz verstellen will, der bedient fast immer Produkte von Brose. Man sieht sie nicht, man hört sie kaum. Man erwartet einfach, dass sie funktionieren. Die Brose Gruppe beliefert seit über hundert Jahren die Automobilindustrie. Angefangen hat es mit einem „Handelshaus für Automobilzubehör“, mit dem Max Brose 1908 in Berlin begann. Heute arbeiten rund 14.000 Mitarbeiter an 48 Standorten weltweit daran, dass jetzige wie zukünftige Fahrzeuggenerationen immer umweltverträglicher, sicherer und komfortabler werden. Sitz der Firmenzentrale ist Coburg, eine lebens- und liebenswerte Stadt mit rund 41.000 Einwohnern in Oberfranken.

Größter industrieller Arbeitgeber in Coburg ist Brose mit rund 2.600 Mitarbeitern. MTM ist nicht nur integraler Bestandteil des Brose Productivity Systems (BPS), es wird bereits seit 20 Jahren zur Analyse, Bewertung und Gestaltung von Arbeitssystemen eingesetzt. MTMaktuell sprach mit Thomas Spangler, Geschäftsführer Produktion, verantwortlich für die weltweiten Fertigungsstätten, über die Erfolgsfaktoren des Brose Productivity Systems.

MTMaktuell: Herr Spangler, gleich zu Beginn unseres Gesprächs die Frage, warum Productivity System und nicht wie üblich Produktionssystem?

Brose Productivity System

Thomas Spangler: Diesen Begriff haben wir bewusst in Abgrenzung zum herkömmlichen
„Produktionssystem“ gewählt, denn schlussendlich geht es um die Steigerung der Produktivität durch sinnvolle Rationalisierung. Dies ist nach unserer Erfahrung den Mitarbeitern mit dem Begriff „Productivity“ besser vermittelbar, gerade in Bezug auf die Anwendung von Methoden und Werkzeugen zur Produktivitätssteigerung. Wir sind mit der Einführung des Productivity Systems 2002/2003 gestartet – und haben dies sukzessive gänzlich ohne externe Beratung oder Trainer in allen Werken implementiert. Dabei fokussieren wir uns auf ca. acht bis zehn Methoden, wobei die wichtigsten sicher das Wertstromdesign, die Vorgabezeitermittlung mit MTM und TiCon® sowie die produktionsgerechte Konstruktion sind.

 
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