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BMW erweitert MTM-Aktivitäten

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Veröffentlicht am
30.11.2010
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Unternehmen & Projekte (66) > Prozessmanagement (38) > BMW erweitert MTM-Aktivitäten
MTMaktuell sprach mit Dr. Markus Grüneisl, Leiter der Zentralabteilung Arbeits- und Zeitwirtschaft in München, über den aktuellen Stand der MTMAktivitäten bei BMW.
Mit ihren drei Marken BMW, MINI und Rolls-Royce Motor Cars setzt die BMW Group gezielt auf ausgewählte Premium-Segmente der internationalen Automobilmärkte. Mit rund 100.000 Mitarbeitern konnte in 2008 ein Umsatz von 53 Mrd. Euro erzielt werden. Neben den 1,2 Mio. Automobilen der Marke BMW wurden noch 235.000 Mini, 1.200 Rolls Royce und rund 105.000 Motorräder produziert. Die Unternehmenszentrale in München steuert die Aktivitäten der BMW Group weltweit. Im „Vierzylinder“ am Olympiapark laufen die Fäden aus mehr als 150 Ländern zusammen. Bei der Prozessgestaltung wird seit langem mit MTM gearbeitet. BMW-spezifische Standarddaten, basierend auf UAS-Bausteinen, finden an allen Standorten weltweit Anwendung.

„Potenziale erkennen, Wachstum gestalten. Wissen, wofür man steht. Die eigenen Stärken kennen und nutzen – und auf Basis einer klaren Strategie handeln. Das eben Erreichte, so perfekt es auch sein mag, ist stets nur der Ausgangspunkt zu etwas Besserem. Diese Überzeugung bewegt jeden Einzelnen in der BMW Group, sie prägt die Unternehmenskultur und bestimmt die Prozesse im Unternehmen“ ist auf der Homepage der BMW Group zu lesen.
MTMaktuell sprach mit Dr. Markus Grüneisl, Leiter der Zentralabteilung Arbeits- und Zeitwirtschaft in München, über den aktuellen Stand der MTM-Aktivitäten bei BMW.

MTMaktuell: Herr Dr. Grüneisl, BMW nutzt seit über 20 Jahren MTM in der Arbeits- und Zeitwirtschaft. Seit einiger Zeit ist das Thema Standardisierung sowohl im Hochschulbereich als auch in den Unternehmen wieder in den Mittelpunkt der Prozessverbesserung und Prozessgestaltung gerückt. Wie geht BMW mit diesem Thema um und welche Rolle spielt MTM dabei?

Dr. Grüneisl: Lassen Sie mich zu Anfang kurz etwas zu meinem Verantwortungsbereich sagen. Seit 2001 arbeite ich in der BMW Group. Zuerst im Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ), wo ich im Rahmen einer Doktorarbeit zum Thema Kennzahlen zur Montageplanung forschen konnte. Ende 2005 wechselte ich ins Stammwerk in München, wo ich Anfang 2006 die Arbeits- und Zeitwirtschaft übernommen habe.
Seit Mai dieses Jahres leite ich im FIZ die Zentralabteilung für die Arbeits- und Zeitwirtschaft. Diese übt eine Ordnungsfunktion für das gesamte Produktionsressort aus, also an allen Standorten weltweit. Das Setzen und Einführen von Standards bei Prozessen, Methoden und Systemen der Arbeits- und Zeitwirtschaft bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt. Wir haben erkannt, dass sich dies vorteilhafter und nachhaltiger über eine zentrale Stelle bewerkstelligen lässt.

 
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