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MTM in allen Teilprozessen

Präzision bei Rockwell in Aarau

Ernst Küffer, Betriebsfachmann EF, Industrialisierung, Montageplanung, Owner der MTM-Systeme, Rockwell Automation Aarau
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Veröffentlicht am
11.12.2010
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Unternehmen & Projekte (66) > Mitarbeiterqualifizierung (15) > Präzision bei Rockwell in Aarau
Rudolf Huber, Gruppenleiter Montage-Planung bei Rockwell Automation in Aarau (RAA), und Ferdy Nadig, Präsident der Schweizerischen MTM-Vereinigung, sprechen über die Prozessoptimierungen bei Rockwell.
Die Rockwell Automation AG in Aarau (RAA), vormals Sprecher und Schuh AG Aarau, ist die Schweizer Niederlassung von Rockwell Automation, einem globalen Marktführer in der Automatisierungstechnik mit rund 5 Mrd. $ Umsatz und ca. 19.000 Mitarbeitern weltweit. Hauptsitz ist Milwaukee, Wisconsin, USA.
Als Schweizer Niederlassung von Rockwell Automation entwickeln, industrialisieren und produzieren wir in Aarau elektromechanische Schaltgeräte nach der IECTechnologie für den Weltmarkt. Unsere Produkte liefern wir an die Zentrallager in den USA und Holland. Einzelne Großkunden beliefern wir direkt ab Werk. Die globale Verkaufs- und Marketing-Organisation bildet die Schnittstelle zu unseren Kunden. Bereits Anfang der 1980er Jahre setzten wir MTM entlang der Prozesskette ein. Über den derzeitigen Stand der Aktivitäten unterhielten sich der Gruppenleiter Montage-Planung, Rudolf Huber, und der Präsident der Schweizerischen MTM-Vereinigung, Ferdy Nadig.

Ferdy Nadig: Herr Huber, Ihr Unternehmen schickt seit langem Mitarbeiter in unsere MTM-Ausbildungen, worüber wir uns natürlich freuen. Hat demnach MTM bei Ihnen einen hohen Stellenwert?

Rudolf Huber: Lassen Sie mich dazu etwas zur Historie sagen. Bis Ende der 1970er Jahre wurde bei Sprecher und Schuh „Workfaktor“ zur Bestimmung von Vorgabezeiten angewendet. Zudem waren auch Zeitaufnahmen gängige Praxis. Workfaktor war damals bereits ein Auslaufmodell, das sich aus unserer Sicht nicht mehr weiterentwickelte. Die Erkenntnisse aus den Erfahrungen mit Workfaktor und mit Zeitaufnahmen zeigten, dass nur eine umfassende Auseinandersetzung mit der Arbeitsmethode erlaubt, Arbeitsabläufe zu analysieren und für manuelle Tätigkeiten ein Methodenniveau zu definieren. Zudem kann nur mit einer effizienten Gestaltung der manuellen und automatisierten Abläufe zu einem Kostenminimum produziert und somit ein wichtiger Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit geleistet werden.

System zur Arbeitsgestaltung
muss bereichsübergreifend
gelebt werden

Weiter wurde erkannt, dass ein System zur Arbeitsgestaltung und zur Zeitbestimmung kein alleiniges Instrumentarium der Fertigungsplanung ist, sondern dass Systemdenken bereichsübergreifend gelebt werden und bereits in der Entwicklungsphase der Produkte einsetzen muss.

 
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