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Der Quantensprung in der Baustein-Entwicklung:

Human Work Design

Prozessbeschreibung für produktive und gesunde Arbeit
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Veröffentlicht am
11.02.2014
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MTM: Entwicklungen & Medien (25) > Prozessmanagement (38) > Human Work Design
Ziel des Entwicklungsprojektes ist eine neue Qualität der Beschreibung und Gestaltung manueller Arbeitsabläufe. Als völlig neuartiges Bausteinsystem liefert Human Work Design erstmals eine standardisierte Prozessbeschreibung sowohl für die methodische als auch für die biomechanische Bewertung von Arbeitsabläufen.

Beste Produktivität für eine Spitzenposition im Wettbewerb – die ist angesichts immer älter werdender Belegschaften und steigenden Kostendrucks vor allem am Produktionsstandort Deutschland nur mit ergonomisch gut gestalteten Arbeitsabläufen und Produkten realisierbar. Diesen Gedanken rückt MTM auch 2014 in den Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeit. So entsteht unter dem Titel Human Work Design in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen aus verschiedenen Branchen sowie den Wissenschaftspartnern Institut für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt (IAD) und Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) der RWTH Aachen ein völlig neuartiges MTM-Bausteinsystem, das erstmals Arbeits- und Ergonomieplanung verbindet. In diesem Jahr geht die Entwicklungsphase zu Ende. Daran schließt sich eine Phase der Systemvalidierung an.

Ziel des Entwicklungsprojektes ist eine neue Qualität der Beschreibung und Gestaltung manueller Arbeitsabläufe. Als völlig neuartiges Bausteinsystem liefert Human Work Design erstmals eine standardisierte Prozessbeschreibung sowohl für die methodische als auch für die biomechanische Bewertung von Arbeitsabläufen. Grundlage sind das weltweit etablierte Bausteinsystem MTM-1 (s. Grafik) und die bei den beteiligten Unternehmen angewendeten Ergonomie-Bewertungstools, darunter auch EAWS (Ergonomic Assessment Work Sheet), das international anerkannte Standardverfahren zur Bewertung ergonomischer Risiken am Arbeitsplatz.

Synchronisation von Ergonomie und Zeit

Angesichts der alternden Gesellschaft und des zunehmenden Fachkräftemangels gilt es in allen Branchen, gesundheitliche Risiken am Arbeitsplatz zu minimieren und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter bis in das späte Berufsleben zu erhalten. Die ganzheitliche Arbeitssystemgestaltung mit Human Work Design, dem MTM-Bausteinsystem, das methodische und ergonomische Aspekte von Arbeit vereint, hilft Unternehmen, die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern. Die Entwicklung von Human Work Design und damit die Beschreibung des vollständigen Arbeitsablaufs mittels Prozessbausteinen – von einzelnen Bewegungen des Körpers, des Kopfes und des Hand-Arm-Systems bis hin zu Haltungen während und am Ende eines Zyklus oder Takts – ist für MTM und seinen ganzheitlichen Ansatz im Produktivitätsmanagement ein folgerichtiger Schritt. Die Beschreibung beinhaltet die Einflussgrößen, die aus Sicht der biomechanischen Bewertungsverfahren und zur zeitlichen Bewertung nach derzeitigem Stand notwendig sind. Am Ende steht die Synchronisation von Ergonomie und Zeit im Produktivitätsmanagementsystem.

MTM stellt das Entwicklungsprojekt Human Work Design erstmals im Rahmen des Frühjahrskongresses der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) vom 12. bis 14. März 2014 in München öffentlich vor. Zentrales Thema der Veranstaltung ist die Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft. Hier geht es dann auch um die Frage: Wirtschaften mit Arbeit und Zeit – wohin geht die Reise? In den kommenden Ausgaben von MTMaktuell lesen Sie, wie Human Work Design die Aspekte Produktivität und Ergonomie zusammenführt, welche Vorteile das neuartige Bausteinsystem für den Arbeitsplaner bringt und was es für ein erfolgreiches Produktivitätsund Gesundheitsmanagement im Unternehmen bedeutet, die Arbeit vom Menschen her zu denken.

 
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