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ZF Friedrichshafen AG auf neuen Wegen

Meister, Arbeitsplaner und Montageunterstützer ergänzen sich optimal

Harald Gärtner, Leiter Montage Unterstützungsprozesse, LKW-Antriebstechnik, ZF Friedrichshafen AG
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Veröffentlicht am
11.12.2010
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Unternehmen & Projekte (66) > Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (8) > Meister, Arbeitsplaner und Montageunterstützer ergänzen sich optimal
Veränderungsprozesse im Montagebereich erfolgen bei ZF Friedrichshafen durch ein konzentriertes Zusammenwirken von Planern, Montageunterstützern und Prozessverantwortlichen. Der Artikel beschreibt, wie das funktioniert.
Die ZF Friedrichshafen AG ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik an 119 Standorten in 25 Ländern. ZF beschäftigt rund 60.000 Mitarbeiter, davon etwa 36.000 im Ausland. Im Jahr 2007 erzielte ZF einen Umsatz von 12,65 Milliarden Euro. Auf der Weltrangliste der Automobilzulieferer ist ZF unter den 15 größten Unternehmen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1915 zur Entwicklung und Produktion von Getrieben für Luftschiffe und Fahrzeuge. Heute gehören Getriebe und Lenkungen sowie Fahrwerkkomponenten und komplette Achssysteme und -module zum Produktprogramm. Im Montagebereich der LKW-Antriebstechnik hat man bei ZF mit dem konzertierten Zusammenwirken von Planern, Montageunterstützern und Prozessverantwortlichen eine Vorgehensweise für Veränderungsprozesse gefunden, die das Know-how aller Beteiligten bündelt und Misstrauen vor Veränderungen durch aktive Beteiligung verhindert. MTM hilft dabei durch die Gestaltungssystematik, die Quantifizierung und die Transparenz der beschriebenen Prozesse.

Bei ZF hat man die Aufgaben der Montageplanung und deren Umsetzung wie folgt verteilt:

  • auf die Arbeitsplaner,
  • auf so genannte Montageunterstützer(in der Regel KVP-Prozessbegleiter)
  • auf die Prozessverantwortlichen,in der Regel die Meister
  • auf das Wissen der Werker.

Das bedeutet, dass man Prozessveränderungen gemeinsam mit allen am Prozess direkt oder indirekt Beteiligten durchführt. Dazu werden Workshops in mehreren Schritten, von jeweils drei bis fünf Tagen, angesetzt. Diese werden von den KVP-Prozessbegleitern, welche als Montageunterstützer der Abteilung Unterstützungsprozesse zugeordnet sind, moderiert.

 
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