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MTM-Junior-IE

Neuer Ausbildungsgang feiert in weiden Premiere
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Veröffentlicht am
01.08.2012
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Ausbildung & Beruf (16) > Industrial Engineering (69) > MTM-Junior-IE
An der Hochschule Amberg-Weiden wurden am 1. August 2012 die ersten Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss des neuen studienbegleitenden Ausbildungsprogramms zum MTM-Junior-Industrial-Engineer übergeben. Hochschulpräsident Prof. Dr. Erich Bauer würdigte das aus der Zusammenarbeit der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen mit der Deutschen MTM-Vereinigung hervorgegangene Angebot als einzigartig und damit als eines der Alleinstellungsmerkmale der Hochschule Amberg-Weiden.

Die Hochschule Amberg-Weiden hat den Anspruch, ihren Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens eine zukunftsorientierte und praxisnahe Ausbildung zu bieten und im Wissenschaftsbereich die angewandte Forschung zu forcieren. Das neue studienbegleitende Programm zum Junior Industrial Engineer werde diesem Anspruch mehr als gerecht, betonte Prof. Dr. Erich Bauer bei Übergabe der ersten vier Zertifikate. Gerade die intensive Verzahnung von Lehre und Praxis präge das Berufsbild des Wirtschaftsingenieurs. Was die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Produktionstechnik und Fabrikplanung unter der Leitung von Prof. Ulrich Müller, das MTM-Institut unter der Leitung von Dr. Bernd Britzke und nicht zuletzt die Studierenden mit ihrem Engagement über das übliche Maß hinaus geleistet haben, wirke auch weit über die Grenzen Bayerns hinaus. „Hier geht es um die Gestaltung der Arbeitsplätze der Zukunft. Und was Sie hier lernen“, sagte der Hochschul-Präsident direkt an die Studierenden gerichtet, „trägt zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland bei.“
Erklärtes Ziel des Ausbildungsprogramms ist es, den Studierenden vertiefte Kenntnisse im Bereich des Industrial Engineering zu vermitteln. Entsprechend eng verzahnt sind die einzelnen Module der MTM-Junior-IE-Ausbildung mit dem Curriculum des Bachelor Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen. Ab dem 3. Semester lernen die Studierenden mit dem MTM-Grundsystem umzugehen (Basic MTM), darauf aufbauend mit dem Universellen Analysier- System (UAS). Das nächste Modul ist die MTM-Ausbildung zur Bewertung ergonomischer Risiken am Arbeitsplatz (nach EAWS). Daran schließt sich das Hochschul- Wahlpflichtfach Industrial Engineering an. Den Abschluss bildet die Hausarbeit. Die Hochschule Amberg-Weiden hat keinen Mangel an renommierten Unternehmen, die als Praxispartner für den MTM-Junior-Industrial- Engineer zur Verfügung stehen, darunter Brose, KSB, Rehau und Siemens.
 

IE-Wissen in die Unternehmen


MTM-Institutsleiter Dr. Bernd Britzke betonte wie wichtig es sei, schon an den Hochschulen für das Industrial Engineering eine Lanze zu brechen. „Wir müssen dem Thema den Schrecken nehmen“, sagte er. An die Studierenden gerichtet stellte Britzke fest, dass sie sich letztlich nicht als diejenigen verstehen sollten, die für Leistungsvorgaben sorgen, sondern als diejenigen, die gute Arbeit planen und so dazu beitragen die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten.
Das Industrial Engineering erfahre endlich wieder die notwendige Aufmerksamkeit, viele sprechen auch von einer Renaissance. Umso wichtiger sei es, sagte Britzke, das Wissen rund um das Industrial Engineering wieder verstärkt in die Unternehmen zu tragen. Das sei die Aufgabe der Absolventen dieses neuen Ausbildungsprogramms. Wolfram Eisenhardt, einer der vier Studierenden, die den MTM-Junior-IE erfolgreich abgeschlossen haben, erinnerte seine Kommilitonen daran, dass sie im Bachelor-Studium das Rüstzeug als Generalisten erhielten. Bedeutsam für den Berufseinstieg aber sei auch die Spezialisierung, die Differenzierung. Die IE-Methoden seien „State of the art und die Unternehmen wollen das“, stellte Eisenhardt fest. Der MTM-Junior-Industrial- Engineer sei eine sehr fordernde Ausbildung, gerade zusätzlich zum Studium – „aber sie bietet einen echten Mehrwert.“

 
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