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Erste Internationale Konferenz in Darmstadt

Ergonomie im Aufwind

Dr. Steffen Rast, Fachreferent Ergonomie, Deutsche MTM-Gesellschaft
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Veröffentlicht am
28.03.2012
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90 Teilnehmer aus elf Ländern trafen sich im Dezember 2011 zur "1. Internationalen Konferenz zu ergonomischen Bewertungsverfahren in der industriellen Praxis" im Instituit für Arbeitswissenschaft der TU-Darmstadt. Unter anderen gehörte der Einsatz der Bewertungsmethode EAWS zu den Themen.
Ergonomie erweist sich immer mehr als ein unverzichtbares Erfordernis bei der Arbeitsplatzgestaltung im gleichgewichtigen Interesse für die Gesunderhaltung der Menschen und eine stetige Entwicklung der Pro- duktivität.  Ohne eine objektive und analytische Beurteilung werden Risiken aufgrund schlechter Arbeits-platzgestaltung unterschätzt oder gar übersehen. Das hat Gesundheitsrisiken, uneffektive Arbeit und feh- lende Gegenmaßnahmen zur Folge.
Auf der „1. Internationalen Konferenz zu ergonomischen Bewertungsverfahren in der industriellen Pra- xis“, die am Institut für Arbeitswissenschaft (IAD) der TU-Darmstadt stattfand, diskutierten 90 Teilneh- mer aus elf Ländern aus Wissenschaft und Industrie. Fahrzeughersteller berichteten vom Einsatz der Bewertungsmethode EAWS (Ergonomic Assessment Worksheet) und Entwickler stellten Anwendungs- möglichkeiten mit Papier und Bleistift oder als rechnergestützte Variante vor. Veranstalter waren das IAD und die Deutsche MTM-Vereinigung.

Die Konferenz fand am 1. und 2. Dezember 2011 in Darmstadt im Georg-Christoph Lichtenberg-Haus statt. Physische Belastungen haben nach wie vor einen wesentlichen Anteil an den berufsbedingten Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Krankheitstage nehmen im Alter zu, da die Schwere der Erkrankung und die Dauer der Rekonvaleszenz mit dem Alter ansteigen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des stei- genden Durchschnittsalters von Belegschaften gewinnen präventive Ergonomie und eine hohe ergonomische Gestaltungsgüte von Arbeitsplätzen zunehmend an Bedeutung. IAD und MTM arbeiten seit einigen Jahren eng auf dem Gebiet der Verbindung von Prozesssprache und Ergonomie zusammen.
Aus dieser Kooperation entstand 2006 das Standard- Ergonomiewerkzeug EAWS, welches mittlerweile welt- weite Anwendung findet. Das belegten eindrucksvoll die Vorträge am zweiten Tag aus Italien, Portugal und Deutschland. Der in die Konferenz zu ergonomischen Bewertungsverfahren eingebettete Workshop fand am ersten Tag statt. Er diente als Vorbereitung für die erste Zusammenkunft der deutschen „User Group EAWS“, die sich anschließend traf.

Ergonomie im Aufwind

Bemerkenswert war die große und internationale Beteiligung am Workshop. Zirka 60 Teilnehmer folgten den Ausführungen von Dr. Karlheinz Schaub zum Thema „Einführung in EAWS als Papiermethode“.
Inhalte waren: Grundlagen EAWS, Aufbau der zugehörigen Arbeitsformulare und Darstellung eines exempla- rischen Beispiels zur Veranschaulichung der effizienten und aussagekräftigen Bewertung der ergonomischen Engpässe.

 
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